“Tödliche Schöpfung”

Tödliche Schöpfung

Taschenbuch
288 Seiten
ISBN 3-88520-917-9
2000, ESPRESSO VERLAG

Im Krimidebüt „Tödliche Schöpfung“ der Autorin Regina Gärtner geht es um ein brandaktuelles Thema – Gentechnik und ihre Folgen. Da fließen schwindelerregende Summen in Wissenschaft und Forschung, um Milliarden aus dem Lizenzgeschäft abzuschöpfen – es herrscht wahre Goldgräbermentalität. Weltweit versuchen die Pharmakonzerne, sich den größten Claim abzustecken. Ihre Methoden sind fragwürdig und bisweilen nicht ganz legal. So läuft die Hauptperson des Krimis, Dr. Tamara Koenig, blindlings in das Netz der skrupellosen Forschung des Pharma-Multis Magnus DeLamotte. Dabei fängt alles relativ harmlos an.
In der Notaufnahme einer Düsseldorfer Klinik streitet sich Dr. Tamara Koenig mit ihrem Vorgesetzten Prof. Carl Zucker. Sie muss dringend ein junges Mädchen operieren, hysterisch blockiert er jedoch den OP-Saal. Sie kann dennoch ihre junge Patientin retten. Trotz Zuckers verbissener Bemühungen stirbt sein Patient, der hohe EU-Beamte Ralf Cramer. Kurz darauf verunglücken Zuckers beiden OP-Assistenten tödlich. Eine Autopsie an Cramers Leiche wird durch eine Explosion in der Leichenhalle verhindert. Tamara Koenig fängt an, unbequeme Fragen zu den Vorkommnissen zu stellen, deren bösartige Ausmaße hinter dem Schleier der hehren Wissenschaft verborgen sind. Magnus DeLamotte ist Herrscher über Zuckers chirurgische Begabung und über ein Pharma-Imperium. In dem gewinnbringenden globalen Wettrennen um neue Medikamente und Heilmethoden werden Menschen zu verwertbarem Material. Tamaras Neugierde bedroht ein millionenschweres Vorhaben, und das zu einem ungünstigen Zeitpunkt: im globalen Wettrennen um neue Medikamente und Heilmethoden sind sie unter Zeitdruck geraten, denn ihre illegalen Experimente erweisen sich als tödliche Schöpfung. DeLamotte und Zucker kämpfen gegen die Zeit. Tamara dringt in gefährliche Sphären vor, doch sie steht nicht allein mit ihren unliebsamen Erkenntnissen über die Abgründe und Chancen der modernen Wissenschaft und Medizin – einem Metier, das zwischen Gesetzlosigkeit und Nobelpreis schwebt.

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Pressestimmen:

“Ahasverus – der Wunsch nach dem ewigen Leben. Das hat es wohl zu allen Zeiten gegeben. Der Weg dorthin, die damit verbundenen Machenschaften und Skrupellosigkeit lassen dem Leser allerdings das Blut in den Adern gefrieren. […] Die verschiedenen Handlungsstränge sind spannend, ein actionreicher Wettlauf gegen die Zeit rundet das Ganze ab. Wer auf ein Happy End hofft, der tut das – zumindest im klassischen Sinne – vergebens. Doch kann es ja durchaus seinen ganz eigenen Reiz haben, zu spekulieren, wer wann ein solch grausames Spiel mit den Wünschen und Träumen der Menschen nach langem Leben geldgierig ausnützt.
Fazit: Die glaubwürdige, spannende Geschichte ist ein schaurig-schönes Lesevergnügen nicht nur für den, der auf gruselige Tierversuche am Menschen steht.“
www.krimi-forum.net

„Weniger nett, aber ungeheuer spannend ist die Story von Regina Gärtner Krimidebüt Tödliche Schöpfung. […] Wer etwa die letzten Greenpeace-Nachrichten über Patente zum Züchten von Mischwesen aus Mensch und Tier gelesen oder die Resonanz in der Presse verfolgt hat, wird feststellen, dass sich Phantasie und Wirklichkeit hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen leisten.“
Laborjournal 11/2000

„Leser, die Sex-and-Crime-Storys schätzen, in der Freizeit aber Krankenhaus und Medizin nicht aus den Augen verlieren möchten, sind mit dem Krimi „Tödliche Schöpfung“ gut beraten. […] Das Buch ist schwer aus der Hand zu legen.“
Via medici, November 2001

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